1958 - 1970

Neuer Wandel
Mitte des 20. Jahrhunderts musste Oederlin, um den immer grösser werdenden Herausforderungen gewachsen zu sein, grundlegende Erneuerungen einleiten. Rege Bautätigkeiten, Rationalisierungen und grosse Investitionen in den Maschinenpark erlaubten eine weiterhin starke Marktposition.

  

Fabrikerweiterung
Seit 1906 hatte das Areal sein Erscheinungsbild nicht wesentlich verändert. Eine intensivere Nutzung konnte bisher nur durch Verdichtung der bestehenden Bausubstanz erreicht werden. Neue Wachstumsmöglichkeiten boten sich nunmehr durch das Überbauen der Landreserven nördlich der Kantonsstrasse.

  

Personalmangel
Die Personalknappheit wurde zum Hauptproblem der sechziger Jahre. Durch Anwerbung ausländischer Mitarbeiter und deren Familiennachzug kamen neue kulturelle Ansätze in die Firma und die Region. Die Fachkräfte, welche die Anforderungen der komplexen Verfahrenstechniken verlangten, wurden in firmeneigenen Lehrwerkstätten ausgebildet.

  

Generationenwechsel
Ab 1955 traten die Gebrüder Alex (1923–1998) und Thomas (1925) Pfau, Söhne der Oederlin-Tochter Alice Pfau-Oederlin (1887–1982), schrittweise in die Firma ein und übernahmen deren Leitung. Die 1961 gegründete Hauszeitung «Goldwand-Post» wurde Forum und Informationsquelle für die Belegschaft und ihre Angehörigen.