Vor 1858

Goldwand
Vermutlich schon zur Römerzeit, sicher aber seit 982, wurde an der Goldwand (althochdeutsch «Gol-Wang», steiniger Abhang), am rechten Limmatufer bei Baden, Wein angebaut. Am westlichen Ausläufer der Goldwand befand sich das Weingut Müsegg.

 

Schenke zur Goldwand (Villa Müsegg)
Die Goldwandschenke wurde im Laufe ihres Bestehens mehrere Male umgebaut. Im sogenannten «Stecklikrieg» 1802 galt sie als Rebellennest der sich gegen die helvetische Regierung im Aufstand befindenden Landbevölkerung.

  

Das Rebhaus
Das Rebhaus Müsegg wurde über Generationen von Weinbauern bewohnt. In den heute noch erkennbaren Gewölbekellern wurde der «Goldwändler», ein lieblicher, bis in die Gegenwart gepflegter Wein, gekeltert.

  

Trotthaus
Die 1688 erbaute und mit einem gewaltigen, 13 Meter langen Trottbaum ausgestattete Trotte war in der Lage, einen Druck von bis zu 85 Tonnen zu erzeugen. Es ist ein glücklicher Umstand, dass dieses Prunkstück heute noch im Originalzustand bewundert werden kann.